Grundlagen des Prozesskostenmanagement

Anwendungsgebiete der Prozesskostenrechnung

Reengineering

Mit ihrer Veröffentlichung des Buches „Reengineering the Corporation“ 1993 haben Hammer und Champy eine Rationalisierungswelle ausgelöst und die Prozessorientierung in Unternehmen populär gemacht.

Gegenwärtig ist festzustellen:

Zitat:Horváth & Partner, Prozesskostenmanagement, 1998, S.32 ff.

• dass die Reengineeringwelle in unterschiedlichen Ausgestaltungsformen in vielen Unternehmen zu einer massiven Verbesserung der Kostenposition und Wettbewerbsfähigkeit geführt hat;
• dass der radikale Hammer/Champy-Ansatz eines reinen Top-down-Vorgehens und einer Neugestaltung der Prozesse aus Sicht der "Grünen Wiese" in der Regel um eine Betrachtung der Istsituation ergänzt wurde;
• „dass die Optimierung von Prozessen als permanente und überlebensnot-wendige Managementaufgabe verstanden wird;
• die Reduzierung des Managementfokusses auf das Reengineering und die Verbesserung der Kostenposition eine unzulässige Vereinfachung ist und um die Erhaltung und Schaffung von Erfolgspotentialen ergänzt werden muß (vgl. Porter (1996).“
• Prozesse als Ausgangspunkt jeder Optimierung:
Ein Prozeß ist die Zusammenfassung aller Aktivitäten, die zur Erfüllung einer Aufgabe erforderlich sind, unabhängig vom Ort ihrer Durchführung. Da die Ressourcen der Organisationseinheiten für Prozesse benötigt werden, muß für eine nachhaltige Verbesserung von Effizienz und Effektivität der Gesamtprozeß verändert werden.
• Eigenverantwortliche Selbststeuerung:
Für die Gestaltung und Verbesserung des Prozesses trägt jeder Prozeßbeteiligte die Verantwortung und nicht eine höhere Gewalt oder die Organsiationsabteilung.
• Kein Prozess ohne Kunde:
Jeder Prozess hat einen identifizierbaren internen oder externen Kunden, der für den Prozess „bezahlt“. Ein Prozess ohne Kunde ist überflüssig und sofort einzustellen.

(1) Zitat: Horváth & Partner, Prozesskostenmanagement, 1998, S.32 ff

 
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