Von der funktionsorientierten- zur prozessorientierten Organisation

Das lernende Unternehmen

Unternehmen welche es verstanden haben durch die Einbeziehung Ihrer Mitarbeiter, ein prozess- und kundenorientiertes Denken in allen Ebenen zu verankern, haben gute Voraussetzungen zu einer "lernenden Organisation".

Was zeichnet ein "lernendes Unternehmen" aus?

In einem "lernenden Unternehmen" wird der Erwerb von Wissen gezielt gefördert und koordiniert. Neben reinem Fachwissen wird auch soziale Kompetenz und Denken in Prozessen vermittelt. Das Wissen Einzelner ist durch moderne Kommunikationsmittel andern zugänglich zu machen, dadurch bekommen Mitarbeiter Information die neue Denkanstöße für Problemlösungen geben. Bestens geeignet ist dafür das Internet (WWW) oder Intranet (Lokales Netzwerk).

Die wachsende Komplexität der Umwelt und ihr ständiger Wandel machen es erforderlich, dass Organisationen, die in dieser Umwelt überleben, sich weiternetwickeln wollen, sich selbst zu "lernenden Organisationen" entwickeln, d.h. dass sie

1. sensible Antennen und offene, flexible Organisationsstrukturen herausbilden, um Veränderungen in ihrer Umwelt und ihrem eigenen Zuständen laufend zu beobachten, zu verarbeiten und in angemessenen interne Veränderungen umzusetzen.

2. die hierzu erforderlichen Problemlösungsverfahren entwickeln oder von außen beschaffen und institutionalisieren, um sich in einem ständigen Prozess von Versuch und Irrtum über permanente Rückkopplungsschleifen von Beobachten - Hypothesenbilden - Handeln laufend selbst zu korrigieren können und


3. die hierzu notwendigen Schlüssel Qualifikationen ihrer Mitarbeiter / - innen entwickeln und ihre Lern - und Entwicklungsfähigen fördern.

Voraussetzungen für das erfolgreiche organisationale Lernen sind die aktive Unterstützung der Lern- und Veränderungsprozesse durch das Management und die Lernorientierung der Unternehmenskultur.
D.h. der Erfolg organisationalen Lernen hängt wesentlich von der Kollektivierung neuen individuellen Wissens ab. Daher bilden kollektive Lernprozesse den Schwerpunkt unter den Ansätzen zur Verwirklichung einer "Lernenden Organisation". Organisationales Lernen benötigt als zwingende Vorbedingung individuelles Lernen.

Um das Unternehmen zu verändern, muss sich zuerst der einzelne ändern. Lernen der Organisation hat seine Grenzen zwangsläufig da, wo die Menschen, die diese Organisation prägen, Barrieren setzen.
Das Bedeutet, dass das Lernen des Unternehmens abhängig vom individuellem Lernen, Entlernen und Nicht-Lernen ist. Nur wenn der einzelne lernt, kann auch das Unternehmen sich weiterentwickeln.

Neues individuelles Wissen kann nur durch Kommunikation für das Unternehmen nutzbar gemacht werden. Kommunikation spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung und Weitergabe neuen Wissens. Es kommt primär nicht darauf an, wie viel EINER weiß, sondern wie viele ES wissen.
 

 
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