Von der funktionsorientierten- zur prozessorientierten Organisation

Die funktionsorientierte Organisation im Unternehmen

Eine Funktion im Sinne der Organisationslehre ist eine Teilaufgabe oder Tätigkeit einer bestimmten Person mit dem Ziel ein größeres ganzes zu schaffen. Oder auch Teil eines betrieblichen Leistungsprozesses der sich durch die horizontale und vertikale Zerlegung ergibt.

Hauptmerkmale der funktionsorientierten Organisation sind die Aufbauorganisation (vertikal) und Ablauforganisation (horizontal). Markant ist hierbei die Aufteilung von Aufgaben und Abläufen und den dabei entstehenden Schnittstellen, welche Ansatzpunkt zur Kritik an der funktionsorientierten Organisation sind.

Aufbauorganisatorisch wie Ablauforganisatorisch findet eine Arbeitsteilung statt welche grob in dispositive (planende, steuernde) und operative (ausführende) Tätigkeiten unterteilt ist.

In einer Gruppenarbeit der Hochschule Anhalt (FH) FB Wirtschaft zur "Organisationsentwicklung" wurde die Arbeitsteilung theoretisch herausgearbeitet.

"Arbeitsteilung entsteht durch Verteilung einer Aufgabe nach Art und Umfang (Menge) auf zwei oder mehr Menschen als Aufgabenträger. Nach der Art der Arbeitsteilung erfolgt die Verteilung einer Aufgabe mehrere Menschen derart, dass ungleichartige Aufgaben aus der Gesamtaufgabenmenge organisatorisch getrennt erfüllt werden. Hierdurch entsteht eine vertikale Arbeitsteilung in Form von mehreren ungleichartigen (gleich - oder nachgeordneten) Organisationseinheiten. Nach dem Umfang der Arbeitsteilung erfolgt die Verteilung einer Aufgabe auf mehrere Menschen derart, dass gleichartige Aufgaben aus der Gesamtaufgabenmenge organisatorisch getrennt erfüllt werden. Diese Mengenteilung führt zu einer horizontalen Arbeitsteilung in Form von mehreren gleichartigen (parallelen) Organisationseinheiten." (1)


Die Arbeitsteilung erfolgt in immer kleinere Segmente, welche auch Spezialisierung genannt werden. Den Mitarbeiter kommen werden nur kleine Arbeitinhalte vermittelt. Diese Form der Arbeitsteilung nimmt laut Binner den Mitarbeitern jeden Kreativitätsspielraum.
Neben der Aufbauorganisation und Ablauforganisation gehört in die funktionsorientierte Organisation auch die Führungsorganisation. Gemeint ist die operative Führung innerhalb der jeweiligen Organisationseinheiten. Zum Beispiel die festgelegten Kompetenzen und Verantwortungen innerhalb einer betrieblichen Abteilung (z.B. externes Rechnungswesen, Kaufmännischer Leiter, Abteilungsleiter, Buchhalter).
 

Quellen:

 
PKR
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