Von der funktionsorientierten- zur prozessorientierten Organisation

Identifikation von Prozessen

Jeder Mensch hat einen Namen. So kann man ihn identifizieren und sich um ihn kümmern. Prozesse brauchen einen Namen und eine Zuordnung.
Um Geschäftsprozesse optimieren zu können, muss herausgefunden werden welche betrieblichen Prozesse ablaufen. Damit alle Beteiligten einen Überblick über die jeweiligen Prozesse bekommen, sollte die Identifizierung des Prozesses eindeutig, klar und so einfach wie möglich formuliert werden.


Abb.: Hauptprozess
Quelle: eigene Darstellung

Weiterhin ist die Zuordnung der Prozesse eine wichtige Voraussetzung der Optimierung. Hierbei wird die Wertigkeit der Prozesse durch die Zuordnung nach Kernprozessen, Supportprozessen und Führungsprozessen bestimmt. Es wird deshalb von einer Wertigkeit gesprochen, weil die Kernprozesse beispielsweise, sich direkt aus den Kernkompetenzen eines Unternehmens ableiten. Die Kernkompetenzen sind zusammen die Identifikation des Unternehmens mit dem Markt und somit die wichtigsten. Mit den Kernprozessen werden die Bedürfnisse des Marktes also der Kunden erfüllt und damit verdient das Unternehmen sein Geld. Die Supportprozesse unterstützen lediglich die Kernprozesse.
Ein Prozess beginnt mit dem Kundenbedürfnis. Aufgrund dieses Kundenbedürfnisses erhält die Unternehmung Input (Kundenwünsche). Weitere Inputs für die Leistungserstellung (Material, Finanzen, etc.) werden benötigt um zum befriedigten Kundenbedürfnis zu gelangen. Dieser Vorgang zwischen Input und Output wird als Wertschöpfungsprozess bezeichnet.




Abb.  Wertschöpfungsprozess
Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Osterloh & Frost 2000, S.99

 

 
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